AGB
Präambel
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB“) regeln die Erbringung von Dienstleistungen durch AthenaRun GmbH, Friedrich-Ebert-Anlage 36, 60325 Frankfurt am Main(nachfolgend „Auftragnehmer“) gegenüber ihren Kunden (nachfolgend „Auftraggeber“) im Rahmen der AthenaRun-Plattform und damit verbundener Beratungs-, Implementierungs- und Wartungsleistungen.
1. Allgemeines
1.1 Diese AGB gelten für Verträge, die zwischen dem Auftraggeber und dem Auftragnehmer unter Einbeziehung dieser AGB geschlossen werden.
1.2 Diese AGB gelten ausschließlich bei separater Beauftragung im Rahmen eines Individualvertrags. Der bloße Besuch dieser Website oder die Nutzung des Kontaktformulars begründet keine Geltung dieser AGB; eine Click-Wrap-Annahme ist nicht vorgesehen.
1.3 Der Auftragnehmer schließt keine Verträge mit Verbrauchern bzw. Privatpersonen. Der Auftraggeber sichert mit Vertragsschluss zu, ausschließlich in Ausübung seiner gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit zu handeln (§ 14 BGB).
1.4 Soweit neben diesen AGB weitere Vertragsdokumente oder Geschäftsbedingungen in Text- oder Schriftform Vertragsbestandteil geworden sind, gehen die Regelungen dieser weiteren Vertragsdokumente im Widerspruchsfalle den vorliegenden AGB vor.
1.5 Von diesen AGB abweichende AGB des Auftraggebers erkennt der Auftragnehmer — vorbehaltlich einer ausdrücklichen schriftlichen Zustimmung — nicht an.
2. Vertragsgegenstand und Leistungsumfang
2.1 Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus dem Individualvertrag bzw. der Bestellbestätigung. Typische Leistungen umfassen die Bereitstellung der AthenaRun-Plattform und ihrer Anwendungen als SaaS, KI-gestützte Datenanalyse, Beratungs- und Implementierungsleistungen im Rahmen agentischer Software.
2.2 Der Auftragnehmer erbringt die Leistungen mit größtmöglicher Sorgfalt nach dem jeweils aktuellen Stand der Technik. Ein bestimmter Erfolg wird, sofern nicht ausdrücklich vereinbart, nicht geschuldet.
2.3 Der Auftragnehmer kann zur Leistungserbringung qualifizierte Subunternehmer einsetzen. Eine Auftragsverarbeitungsbeziehung im Sinne des Art. 28 DSGVO regelt der separate AVV.
3. Mitwirkungspflichten des Auftraggebers
Der Auftraggeber stellt die zur Leistungserbringung erforderlichen Informationen, Daten und Inhalte vollständig und korrekt zur Verfügung. Verzögerungen, die auf eine verspätete oder fehlende Mitwirkung zurückgehen, hat der Auftragnehmer nicht zu vertreten.
4. Vergütung
4.1 Die Vergütung wird individualvertraglich vereinbart. Alle Preise verstehen sich, sofern nicht anders ausgewiesen, in Euro zzgl. der gesetzlichen Umsatzsteuer.
4.2 Bei Abonnements wird die Vergütung im Voraus für den jeweiligen Abrechnungszeitraum fällig. Bei aufwandsbezogener Abrechnung ist der Auftragnehmer berechtigt, monatlich abzurechnen.
4.3 Rechnungen sind binnen 14 Tagen nach Zugang ohne Abzug zur Zahlung fällig.
5. Laufzeit, Kündigung und Datenportabilität
5.1 Die Vertragslaufzeit ergibt sich aus dem Individualvertrag. Im Einklang mit Art. 25 Verordnung (EU) 2023/2854 (Data Act) beträgt die maximale Kündigungsfrist bei wiederkehrenden SaaS-Verträgen zwei Monate.
5.2 Der Auftraggeber hat während der Laufzeit und für einen angemessenen Zeitraum nach Vertragsende das Recht, seine gespeicherten Daten in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesbaren Format gemäß Art. 20 DSGVO und Art. 23 ff. Data Act zu exportieren. Ab dem 12. Januar 2027 erheben wir keine Wechselgebühren mehr (Art. 29 Data Act).
5.3 Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
6. Haftung
6.1 Der Auftragnehmer haftet uneingeschränkt bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit, bei vorsätzlicher oder fahrlässiger Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, aufgrund eines Garantieversprechens und aufgrund zwingender gesetzlicher Haftung (insbesondere nach dem Produkthaftungsgesetz).
6.2 Bei fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (sog. Kardinalpflichten) ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.
6.3 Eine darüber hinausgehende Haftung des Auftragnehmers ist ausgeschlossen.
7. Datenschutz
Die Verarbeitung personenbezogener Daten richtet sich nach unserer Datenschutzerklärung sowie dem separat abgeschlossenen Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV).
8. Schlussbestimmungen
8.1 Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
8.2 Ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag ist, soweit gesetzlich zulässig, der Sitz des Auftragnehmers (Frankfurt am Main).
8.3 Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.