Für IT-Leiter und Geschäftsführer mit End-of-Life-Systemen

Altsystem ablösen. In Wochen statt in 12 Monaten.

Wenn der Hersteller den Support einstellt, die Branchenlösung abgeschaltet wird oder die Eigenentwicklung niemand mehr pflegt. Individualsoftware ersetzt das Altsystem passgenau, ohne Monolithen-ERP-Einführung und ohne sechsstelliges Migrationsprojekt.

Erste Einschätzung binnen 4 StundenParallelbetrieb bis AbschaltungHosting in der EU
6 Wochen
Typische Ablöse-Dauer bis Produktivbetrieb
80 k€
Typische Ersparnis gegen ERP-Migrationsprojekt
Parallel
Altsystem läuft weiter, bis die Ablöse final ist
Ihr Code
Volles Source-Code-Eigentum, kein neuer Vendor-Lock-in

Die Ausgangslage

Woran Sie merken, dass Ihr Altsystem abgelöst werden muss.

01 · Support-Ende

Der Hersteller hat das Support-Ende angekündigt

SAP Business One auf alter Version, Microsoft Dynamics NAV, DATEV Classic, Lotus Notes. Oder eine Branchenlösung, die von PE aufgekauft und abgeschaltet wird. Das Datum steht fest, der Countdown läuft, und der „empfohlene Nachfolger“ ist ein zwölfmonatiges Einführungsprojekt.

02 · Wissen verschwindet

Der letzte Entwickler ist gegangen, die Doku fehlt

Die Eigenentwicklung läuft seit fünfzehn Jahren stabil, aber niemand weiß mehr, wie der Code aufgebaut ist. Anpassungen sind nicht mehr möglich, jede Änderung ein Risiko. Das System funktioniert, aber es ist unveränderbar geworden.

03 · Technische Sackgasse

Das System läuft nur noch auf veralteten Komponenten

Windows Server 2008, Datenbank aus der Jahrtausendwende, Browser-Oberfläche nur im Internet Explorer. Sicherheits-Updates gibt es keine mehr, der IT-Leiter muss jedes Jahr einen Ausnahmebescheid schreiben. Modernisierung über den alten Stack ist unmöglich.

„Unsere Branchenlösung wird Ende 2027 abgeschaltet. Der Hersteller empfiehlt Migration zu SAP Business One. Angebot: 280.000 Euro, 14 Monate Laufzeit. Für ein System, das wir seit 2012 im Einsatz haben und gut kennen."

IT-Leiter, mittelständisches Bauunternehmen, typisches Erstgespräch

Ablöse-Prozess

Vom Altsystem zur Individualsoftware, in vier Phasen.

Keine Big-Bang-Migration mit Stichtag-Risiko. Parallelbetrieb, modulare Ablöse, Altsystem bleibt bis zum letzten Tag verfügbar.

Woche 0
Altsystem-Assessment
4 Stunden Prüfung nach Erstgespräch. Module, Datenbestand, Schnittstellen, Nutzerzahl. Bewertung: migrieren, neu bauen, archivieren.
Woche 1
Ablöse-Workshop
Zielprozesse definieren, Datenmodell festlegen, Migrationsplan. Ergebnis ist eine Arbeits-Spec und ein Festpreis.
Woche 2-5
Aufbau und Datenmigration
Individualsoftware entsteht parallel zum Altsystem. Daten werden migriert, Schnittstellen getestet, Nutzer früh einbezogen.
Woche 6
Go-Live und Abschaltung
Produktivbetrieb der neuen Applikation. Altsystem läuft kontrolliert aus. Hosting in der EU, voller Quellcode beim Kunden.

Migrations-Entscheidung pro Modul

Drei Wege durch die Ablöse. Für jedes Modul die passende Entscheidung.

Ein Altsystem besteht aus sieben bis zwölf Modulen. Selten müssen alle neu gebaut werden. Wir entscheiden pro Modul, welcher Weg der günstigste ist. Das reduziert Aufwand, Risiko und Stillstand.

Was typischerweise neu gebaut wird

  • Kernprozesse wie Auftragserfassung, Kalkulation, Disposition
  • Dashboards und Reporting, weil Altsysteme hier fast immer rudimentär sind
  • Nutzer-Oberflächen mit modernem UX statt Windows-XP-Formulare
  • Mobile Zugänge, weil Altsysteme oft keine haben
  • Rollen und Rechte, sauber und auditierbar
  • Schnittstellen zu DATEV, SAP, Dynamics, E-Mail
  • Audit Trail als Standard, nicht als Nachgedanke

Was migriert oder archiviert wird

  • Stammdaten: Kunden, Lieferanten, Artikel, Projekte werden direkt übernommen
  • Aktive Belege: offene Aufträge, laufende Projekte gehen in die neue Applikation
  • Historiendaten: als read-only Snapshot verfügbar, über separate Suche zugreifbar
  • Dokumente: PDF-Export aus dem Altsystem, Ablage im Dateisystem oder DMS
  • Abgeschlossene Jahrgänge: Archiv-Container, konform für Aufbewahrungspflicht
  • Randprozesse: bleiben gegebenenfalls beim Altsystem, bis Hauptfunktion migriert ist
  • Schnittstellen zu Dritt-Systemen: entweder portieren oder durch neue ersetzen

Welches Modul welchen Weg bekommt, entscheiden wir nicht am Reißbrett. Wir schauen uns jedes Modul einzeln an, bewerten Nutzungshäufigkeit, Datenvolumen und Änderungsbedarf, und empfehlen dann pragmatisch. Neubau ist nicht immer die Antwort.


Referenz · Ablöse-Projekt

Branchenlösung im End-of-Life, fünf Module ersetzt, in sechs Wochen produktiv.

✓ Anonymisierte ReferenzRhein-Main · Bauunternehmen · 45 Mitarbeitende

Der Kunde hatte eine Branchenlösung für Auftragsabwicklung seit 2012 im Einsatz. Der Hersteller wurde von einem PE-Fonds übernommen, Support-Ende für Ende 2027 angekündigt. Empfehlung des Herstellers: Migration zu SAP Business One für 280.000 Euro und 14 Monate Laufzeit. Unser Assessment identifizierte fünf Kernmodule zur Ablöse. Aufbau der neuen Applikation in sechs Wochen, Datenmigration in einer weiteren Woche, Parallelbetrieb vier Wochen, Abschaltung des Altsystems im siebten Monat. Deutlich schneller und wirtschaftlicher als die SAP-Einführung, bei voller Passgenauigkeit auf die bestehenden Prozesse.

Was neu gebaut wurde

  • Auftragserfassung mit mobiler Freigabe auf der Baustelle
  • Kalkulations-Logik mit hinterlegten Gewerke-Preisen
  • Nachkalkulation gegen Soll-Preise, wöchentlich automatisch
  • Reporting-Dashboard für Geschäftsführung und Projektleitung
  • DATEV-Schnittstelle für Rechnungs- und Zahlungsdaten

Was migriert oder archiviert wurde

  • Stammdaten Kunden, Lieferanten, Projekte direkt übernommen
  • Historische Aufträge ab 2019 migriert, ältere als Archiv-Snapshot
  • Dokumente per PDF-Export in neue DMS-Struktur überführt
  • Alte Rechnungsstellung beibehalten bis Jahresende, dann abgelöst

Kunde hat einer anonymisierten Nennung zugestimmt. Persönliche Referenz nach Erstgespräch und NDA möglich.


Warum Individualsoftware und nicht SAP oder Dynamics

Vier Unterschiede zum Standard-ERP-Weg.

Passgenauigkeit

Ihre Prozesse, nicht die des ERP

Bei einer SAP- oder Dynamics-Einführung müssen Sie Ihre Prozesse an das ERP anpassen. Bei Individualsoftware ist es umgekehrt. Das Altsystem haben Sie über Jahre auf Ihre Abläufe optimiert, diese Stärke bleibt erhalten.

Kosten-Vergleich

Vierstellig bis mittlere fünfstellig statt sechsstellig

Ein typisches ERP-Einführungsprojekt liegt bei 200.000 bis 500.000 Euro. Eine Ablöse durch Individualsoftware für dieselben Prozesse liegt im vierstelligen bis mittleren fünfstelligen Bereich, ohne Lizenzen, ohne Wartungsverträge.

Laufzeit

Sechs Wochen statt zwölf Monate

Eine ERP-Einführung dauert zwölf bis achtzehn Monate, inklusive Kickoff, Blueprinting, Customizing, Tests und Go-Live. Individualsoftware läuft in vier bis acht Wochen produktiv, mit Parallelbetrieb des Altsystems während der Übergabe.

Kein neuer Vendor-Lock-in

Voller Quellcode in Ihrem Eigentum

Sie tauschen nicht einen Vendor-Lock-in gegen den nächsten. Der komplette Quellcode geht nach Abschluss in Ihr Eigentum über. Python, Next.js, PostgreSQL sind Industriestandards, Weiterentwicklung durch Dritte jederzeit möglich.


Häufige Fragen

FAQ.

Typische Signale: Der Hersteller kündigt Support-Ende an, der letzte Entwickler ist gegangen, das System läuft nur noch auf einer alten Windows- oder Datenbank-Version, Anpassungen sind nicht mehr möglich, oder der jährliche Betrieb kostet mehr als eine komplette Neuentwicklung. Ein kostenfreies Assessment in 4 Stunden bringt Klarheit.
In den meisten Fällen ja. Ein ERP-Standardprodukt kostet 60.000 bis 200.000 Euro an Lizenzen und mindestens weitere 150.000 bis 500.000 Euro an Einführungsprojekt, typischerweise 12 bis 18 Monate. Individualsoftware für dieselben Prozesse liegt im vierstelligen bis mittleren fünfstelligen Bereich und ist in 4 bis 8 Wochen produktiv. Konkreter Vergleich im Erstgespräch, basierend auf Ihrem tatsächlichen Modul-Umfang.
Typisch 4 bis 8 Wochen Parallelbetrieb während der Datenmigration und der Nutzer-Einarbeitung. Wir schalten das Altsystem erst ab, wenn die Individualsoftware produktiv läuft und Ihre Mitarbeitenden sich sicher fühlen. Ein harter Stichtag ist möglich, wenn Lizenzen auslaufen, aber selten nötig. Meistens läuft das Altsystem in den letzten Monaten nur noch als read-only-Auskunftssystem.
Drei Standard-Optionen. Migration in die neue Applikation bei aktiven Stammdaten wie Kunden, Projekten und Artikeln. Archivierung als read-only Datenbank-Snapshot bei Historiendaten, zugreifbar über separate Suche. Export als PDF oder CSV bei Dokumenten, Ablage im Dateisystem oder in einem DMS. Welche Option welches Datensegment bekommt, klären wir im Ablöse-Workshop am Tag 1.
Standardmäßig: DATEV, SAP über RFC oder OData, Microsoft Dynamics über Web-API, E-Mail-System, Dokumentenablage. Branchenspezifische Schnittstellen wie BauWin, Lexware oder Diamant bauen wir projektspezifisch. REST, SOAP, File-Export und Batch sind Standardmuster. Wenn das Altsystem bestehende Schnittstellen hat, die wir nicht direkt ersetzen können, bauen wir Brücken oder portieren die Logik.
Ja, das ist sogar der häufigste Fall. Wir lösen meist 3 bis 5 Module ab, etwa Auftragserfassung, Kalkulation und Reporting. Der Rest bleibt zunächst beim Altsystem, bis die Hauptfunktion migriert ist. Modulare Ablöse reduziert das Risiko und verteilt die Investition. Spätere Module können in Phase 2 und 3 folgen, ohne dass die ersten Module angefasst werden müssen.
Kein Hindernis. Wir lösen die Software ab, nicht den Vertrag. Der Wartungsvertrag läuft aus, während die neue Applikation bereits produktiv ist. Parallelbetrieb in den letzten Monaten des Wartungsvertrags ist ohne zusätzliche Lizenzkosten möglich. In der Praxis ist das fast immer die saubere Übergangslösung, weil Kündigungsfristen typischerweise 6 bis 12 Monate sind.

Weiterführend

Nächster Schritt

Altsystem im End-of-Life. Erstgespräch in 30 Minuten.

Schildern Sie uns in wenigen Sätzen Ihr Altsystem, das Support-Ende, die wichtigsten Module. Innerhalb von 4 Stunden bekommen Sie eine erste Einschätzung: Welche Module lassen sich modular ablösen, was wäre realistisch an Zeit und Budget, welche Schnittstellen sind kritisch.

  • NDA vor dem Gespräch auf Wunsch.
  • Assessment kostenfrei. Keine Rechnung, kein Nachfassen.
  • Ehrliche Einschätzung, auch wenn Individualsoftware nicht die beste Antwort für Ihren Fall ist.
  • Antwort werktags in 24 Stunden.